Gute Führung #03: Agilität adaptiv erfolgreich umgesetzt

Gute Führung #3: Agilität adaptiv erfolgreich umgesetzt

Agiles Arbeiten und Hardware-Entwicklung? Wie gut das zusammenpasst, hat der beeindruckende Praxisbericht von Dr. Alexander Mühlig beim 3. Meetup Gute Führung vom 6. Februar 2020 bei der HRS GmbH gezeigt.

Im überaus ansprechenden Ambiente und wunderbar bewirtet – besten Dank an unseren Gastgeber HRS und Sönke Iwersen und Vincent van Putten für die tolle Organisation – diskutierten wir die erstaunlichen Effekte von Agilität außerhalb der IT mit fast 20 Führungskräften verschiedener Branchen.

Unser Dank gilt natürlich auch Dr. Alexander Mühlig für den kurzweiligen Vortrag und die sehr wertvollen Impulse aus seinen Erfahrungen mit Agilität in der Hardware-Entwicklung! Gemeinsam mit seinem interdisziplinären Team hat er die Entwicklungszeit für ein neues Laborgerät mehr als 30% verringert. Darüber hinaus hat sich sein Team zu einer schlagkräftigen Truppe mit hoher Eigenmotivation entwickelt, das eigenständig vielfältige neue Lösungen entwickelte und bereitwillig selbst Verantwortung übernahm.

Wie sehr das Thema auch andere Führungskräfte bewegt, zeigte die lebendige Diskussion und die vielen interessierten Fragen im Anschluss an den Vortrag. Bis in den späten Abend tauschten sich die Teilnehmer in entspannter Atmosphäre bei Kölsch & Wein in der HRS-Lounge aus.

Ein Auszug der wichtigsten Take-Aways:

  • Fokus & gemeinsames Verständnis:
    Zu Beginn jedes Sprints wurde eine ansprechende Story formuliert, die das Team gemeinsam getragen und fokussiert hat.
  • Agile Führung heißt Servant Leadership:
    Gerade zu Beginn des agilen Arbeitens muss die Führungskraft bereit sein, Stolpersteine für das Team aus dem Weg zu räumen und gleichzeitig auch Lösungswege unterstützen, bei denen der Erfolg nicht garantiert ist.
  • Dranbleiben lohnt sich:
    Das Team war nicht sofort begeistert von der Idee, agil zu arbeiten. Aber es lohnt sich, dem Prozess eine Chance zu geben. Nach und nach konnten die Mitarbeiter besser mit den neuen Freiräume umgehen und schließlich fiel sogar der Satz: „Das läuft jetzt anders, wir entscheiden jetzt.“
  • Erfolge ermöglichen und feiern:
    Am Ende jedes Sprints hat das Team einen deutlichen Entwicklungsfortschritt erzielt und präsentiert. Dies und das Selbstwirksamkeitserleben hat die Motivation des Teams und das Zusammenarbeiten beflügelt.

  • Echte interdisziplinäre Teams:
    Auch mit festen Milestones kann die Entwicklungszeit für ein Produkt um 30% – 70% verkürzt werden, indem zum Beispiel konsequent neue Lösungen mit Lieferanten und Dienstleistern geschaffen werden. Voraussetzung ist ein echtes interdisziplinäres Team, bei dem – wie in diesem Fall – der Einkäufer nicht in die Fachabteilungen verbleibt, sondern als Teil des Teams in die Produktentwicklung direkt eingebunden ist.

Danke für das viele positive Feedback!

Hier können Sie die Präsentation herunterladen: Download


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Dieser Beitrag wurde von Isa Triesch geschrieben.
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